Ursula von der Leyen: demokratische Sternstunden

Frau von der Leyen gilt nach dem ebenso unabwendbaren wie heroisch mutigen Rücktritt Köhlers zumindest heute als aussichtsreichste Kandidatin für den Posten der Bundespräsidentin. Da man den Medien ja immer glauben kann: mit voller Unterstützung der Bevölkerung. Was durfte ich gestern und heute alles lesen oder hören: “Kandidatin des Volkes”, “tolle Haare”, “politisch wie persönlich integer”, “beliebt und anerkannt” und was weiß ich was für Lobeshymnen.

Schade nur, dass ich abgesehen von ihrer mehrheitsfähigen Betonfrisur absolut nichts wählbares an ihre erkennen kann. Ziemlich unbekannt, hoffentlich nicht mehr lange, ist das ziemlich undemokratische Verhalten, dass sie etwas abseits der ersten Reihe schon häufiger an den Tag legte. Und sowas soll Repräsentant aller Deutschen werden?


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Wann hört das Fremdschämen endlich mal auf.

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