Leipzig Favorit bei “Unser Dorf hat Zukunft”

Die Siegchancen der Messestadt beim Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” – ehemals “Unser Dorf soll schöner werden” – sind seit heute erheblich gestiegen.

Das Beispiel zeigt in herausragender Weise, wie die Außenwirkung eines ganzen Areales auf einfache und nachhaltige Weise erheblich verbessert werden kann. Die Anwohner zeigen sich ersten Umfragen zufolge durchweg begeistert von dieser wesentlichen Aufwertung des Viertels.
Die Wirkung der Maßnahme auf Soziopathen, generisch-kulturell Gestörte sowie alle Personengruppen, die unter dem schwer therapiebaren Heimat-Syndrom leiden, kann allerdings noch nicht abschließend beurteilt werden.

Quelle des “Nachher”-Bildes: Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“

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Mein Plädojée…, Blädoir…, Pletaujeh…, äääähh, mein Argument gegen für mehr Integration!

Ich bin der Meinung, dass die Debatte um Integrationsunwillige einfach noch nicht weit genug geht. Bisher völlig zu kurz gekommen sind Auswirkungen auf die gesprochene Sprache innerhalb dieser gesellschaftlichen Randgruppen. Nur ein paar Begrifflichkeiten:

• Systomisch
• Finanzieller Urin
• Snow Pun Fark
• Backblox
• Franz Grillpanzer
• Europäisches Markenamt für Alikente
• Eisenbahnostahliker
• Werteschätzung
• „Ich rufe Sie ins Gedächtnis“
• Praktizitieren
• Oponinieren
• Andersdenkenen
• Simone der Boir
• Beignung
• Zuströnung
• diktaktisch

Die Gesellschafts- und Sprachwissenschaftler vom Team der ndr-Sendung Extra 3 haben sich des Problems angenommen und eine Reihe von Sprachkursen veröffentlicht, um die verkrüppelten Deutsch-Kenntnisse von NPD-Landtagsabgeordneten etwas aufzuwerten. Einfach mal „Deutsch für Nazis“ bei Youtube suchen.

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Rückhalt für die NPD-Fraktion in Sachsen…

braune-Sauce…gibt´s offensichtlich noch nichtmal mehr beim eigenen Fußvolk. So urteilt, und zwar kurz, knapp und heftig, die Lausitzer Rundschau, gefunden im Presseportal. Dem habe ich nach dieser Legislaturperiode und der politischen Praxis der NPD in Sachsen nichts hinzuzufügen:

Lausitzer Rundschau: Desolate Bilanz der NPD im sächsichen Landtag

[...]
2004 hatte die NPD noch auf dem Höhepunkt der Protestwelle gegen die Hartz-IV-Gesetze neun Prozent Zustimmung in Sachsen erhalten. Mittlerweile hat sich allerdings herausgestellt, dass die braune Partei auch nicht dazu taugt, den Herrschenden den erwünschten Denkzettel zu verpassen. Die Fraktion der anfangs zwölf Abgeordneten zerbrach an ihren Skandalen und Eskapaden, die Hälfte der Parlamentarier ist heute gar nicht mehr präsent. Viel mehr als Provokationen hat die NPD ohnehin nicht zu bieten, und selbst in der rechtsextremistischen Szene ist die Fraktion sehr umstritten: Den Kameradschaften gelten die Abgeordneten längst als “verbonzt” und abgehoben. Als Bilanz bleibt nach fünf Jahren eine Truppe in desolatem Zustand, die zwar in der Lage ist, mit Steuergeldern Wahlkampfschlachten zu führen – nicht aber, etwas für die Wähler zu tun.
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Welche Härte nehme ich denn?

Finanzkrise, Gesundheitsreform, HDJ-Verbot, Milka-Verpackung, Noel Gallagher, Abhörskandal, Rad-Doping, entwendete t-mobile Kundendaten, polnischer Fußballverband, Bayernwahl, Hessenwahl, Blauwal? Ich habe so dermaßen viel Irrsinn abzuarbeiten, dass ich wirklich nicht weiß, womit ich beginnen soll. Und dazu bin ich noch mit einigen Statistiken des Monats im Rückstand.

Da ich mich wirklich nicht entscheiden kann, welche Härte nun schneller meine Fußnägel zu kräuseln bringt, wähle ich eine klassische Konter-Strategie: Statt immer nur zu meckern, zeige ich mal, dass hier nicht alles vor die Hunde geht.

Es gibt doch tatsächlich noch freie Stellen in diesem Land. Und ich meine nicht irgendwelche schlecht bezahlten 4-Jahres-Praktika für total überqualifizierte Sozialwissenschaftler, sondern echte Jobs für echte Menschen aus unsere Mitte! (Oder wars doch eher der Analbereich?)

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NPD sucht schlagkräftigen Nachwuchs

Der Ordnungsdienst der NPD (OD), zuständig für die “Absicherung jeder Veranstaltung der Partei deutschlandweit” soll offensichtlich deutlich verstärkt werden. Mittels eigener Unterseite auf der HP und beigefügtem PDF werden die Vorzüge des OD, unter anderem sein besonderes Ausbildungssystem, massiv beworben. In “Lagern”, so im PDF zu lesen, soll die charakterliche, weltanschauliche und fachliche Bildung vorangebracht werden.

Das Schöne an diesem Job ist sein Anforderungsprofil: Zuverlässigkeit, Disziplin, Gemeinschaftstreue, Pflichtbewusstsein, Zurückstellung persönlicher Belange, Anerkennung der nationalistischen Weltanschauung und noch ein paar Werte im Brustton brauner Gesinnung. Was nun wirklich überhaupt nicht verlangt wird, ist Intelligenz, Auffassungsgabe, Kreativität, Moral oder Feingefühl.

Das macht Hoffnung, dass auch rettungslos abgehängte Randgruppen unserer Gesellschaft noch eine Chance auf ein erfüllendes Arbeitsleben bekommen: Hirnamputierte, Testosteronjunkies und der – eigentlich jedem von uns bekannte – letzte Dorfdepp. Ist das nicht fein?

02gr_hirn_raus.jpg

Quelle der Karikatur (dort weitestgehend freigegeben): www.qrage-online.de

…und es gibt noch einen Nachtrag

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