Nun habe ich mir schon bei drei Statistiken jeglichen Kommentar zur Finanzierungsfrage der Erhebung verkniffen. Nun schaffe ich es aber wirklich nicht mehr: WIE KANN IRGENDWER FÜR SO EINEN RIESENMIST GELD AUSGEBEN?
Die zweite für immer und ewig unbeantwortete Frage wird wohl bleiben, welchen praktischen Nutzen ich, wir, die Gesellschaft, die Einheit zwischen Himmel und Erde oder eben sonstwer aus den Ergebnissen dieser Befragung ziehen können soll.
Aber vielleicht sehe ich das ja wieder alles zu eng. Eventuell gibt es ja die Frau, die genau wissen will, dass sie nach der Verlängerung ihrer Haare, dem Anbringen falscher Wimpern, mit knalligem Lippenstift, viel künstlicher Bräune, dem Tragen von Jeans mit Po-Polster, langen Kunstfingernägeln, der Aufpolsterung der Oberweite und aufgespritzten Lippen endlich 459 Prozent aller Männer abschrecken kann.
Mein gesteigertes Erkenntnisinteresse an diesem Themenspektrum bleibt wieder völlig unbefriedigt. Das Setting der Befragung verhindert wirkungsvoll, dass ich etwas damit anfangen kann. Da nur “Männer ab 14 Jahren” befragt wurden, werde ich wohl nie erfahren, was Frauen von diesen Sanierungsstrategien ihrer Geschlechtsgenossinen halten.
